Wort in den Tag: anders vom Glauben reden: Behütet
19.05.21 Wort in den Tag Kuschel.mp3
Liebe Hörerinnen und Hörer!
„Sei behütet auf deinen Wegen“, so geht ein beliebtes modernes Segenslied. Eingängige, angenehme Melodie, freundlicher Text. Im Moment können wir ja nicht gemeinsam singen, aber früher dachte ich mir manchmal: „Und wenn jetzt einer von diesen Behüteten auf dem Heimweg vom Bus überfahren wird? Was dann?“ Ist das nicht nur eine schöne Floskel ohne Inhalt, halt einfach was zum Sich-Gut-Fühlen?
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Wort in den Tag: Anders vom Glauben reden: in Gottes Hand
18.05.21 Wort in den Tag Kuschel.mp3
Liebe Hörerinnen und Hörer!
Floskeln, die wir immer wieder verwenden, sind hilfreich. Sie machen komplizierte Sachverhalte handhabbar. Und weil das so schön und praktisch ist, reden wir auch über unseren Glauben gerne mit solchen Floskeln. Ich selber erwische mich immer wieder dabei, wie ich in Predigten den Satz sage: „Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand“.
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Wort in den Tag: Anders vom Glauben reden - G*tt
17.05.21 Wort in den Tag Kuschel.mp3
Liebe Hörerinnen und Hörer!
Unsere Welt ist ganz schön kompliziert. Um sie etwas zu vereinfachen, nutzen wir oft Floskeln, über die wir gar nicht mehr nachdenken. Aber sie geben uns irgendwie die Sicherheit, dass das alles schon so stimmen wird. Gerade beim Reden über den Glauben ist das manchmal wirklich krass, auch ich erwische mich immer wieder dabei.
Fangen wir heute doch mal an mit: Gott. Was heißt das eigentlich? „Jenes höhere Wesen, das wir verehren“. Oder „Gott ist die Liebe“, so die Bibel. Oder vielleicht nur irgend eine ferne Kraft.
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Predigt: Befreit zum Frieden
628_Predigt_befreit_zum_Frieden.mp3
Voller Sorgen und voller Entsetzen blicken wir in diesen Tagen auf die Auseinandersetzungen in Israel und Palästina. Wir hören von Toten und Verletzten, auch Kindern.
Und hier bei uns brennen israelische Flaggen, werden unsere jüdischen Glaubensgeschwister beleidigt und bedroht. Antisemitische Parolen werden geschrien oder ins Netz geschrieben als hätte es unsere Vergangenheit nie gegeben. Unerträglich ist das, ganz egal, wie man zur aktuellen israelischen Politik stehen mag. Genauso unerträglich ist es, wenn nun Musliminnen und Muslime in unserem Land angegriffen werden.
Von all den anderen Katastrophen auf der Welt mag ich heute mal gar nicht reden, es ist einfach genug, nein, es ist zu viel, um alles aufzunehmen, alles zu verstehen, alles zu verarbeiten.
Voller Sorgen und Entsetzen blicken wir nach Israel und sehen die Gewalt, die dort wieder ausgebrochen ist.
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Tastaturgebet beim Motorradgottesdienst
Vor dir hast du eine Tastatur. Am Tablet oder Handy nimm einfach die, die wir eingeblendet haben. Du musst nichts tippen, nur deine Finger drauf legen.
Wir beginnen mit deinem Kennzeichen. Lege deine Finger nacheinander auf die Buchstaben und Zahlen. Niemand anders hat die gleiche Kombination. Niemand auf der Welt. Du bist einmalig. Du bist du. Und so wie die Zulassungsstelle dein Kennzeichen kennt – so kennt Gott dich. So, wie du bist. Er sieht dich, sieht in dein Herz und sagt: Zugelassen. Du bist ok so, wie du bist. Plakette erteilt. Sei ein Teil dieser wunderschönen Welt.
Nun schau auf die Zahlen. Streich mal drüber. Wie geht’s dir?
Die 9 ist für das beste Gefühl. Die 1 für das schlechteste.
Leg deinen Finger auf die Zahl, die gerade sagt, wie’s dir geht.
Hast du ein Wort für dieses Gefühl? Entscheide dich für eins.
Dann geh jetzt zu den Buchstaben.
Und berühre die Tasten, die dein Wort bilden.
zB müde oder Vorfreude
Wenn du fertig bist: geh zum Punkt. PUNKT. So ist es grade mit mir, Gott. Wenn du den Punkt zu krass findest, nimm das Komma.
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Predigt beim Motorradgottesdienst: Frühjahrs-Check für die Seele
627_Fruehjahrscheck_Seele_MotGD2021.mp3
Die Saison hat begonnen. Die meisten von euch haben vermutlich ihre Maschinen schon längst rausgeholt und alles überprüft. Ist noch TÜV drauf? Ist die Batterie in Ordnung? Wie sieht’s mit dem Öl aus, mit dem Tank?
Wie war das bei euch? Gerne könnt ihr im Chat auch eure Kommentare abgeben. Zum Beispiel: Welche Überraschungen gab es da für euch? Ein Ameisennest unterm Sattel oder was weiß ich was ihr schon erlebt habt. Erzählt es im Chat.
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Ansprache bei der MehrWegGottesdienst-Zoomandacht: (Zuh)aushalten
624_Zuhaushalten_MWG2103.mp3
Ansprache beim MehrWegGottesdienst am 21.3.2021 „(Zuh-)aushalten“
Ehrlich, irgendwann im Februar dachte ich, na ja, bis wir unsere Zoom-Andacht feiern, ist das ganze Thema Lockdown wahrscheinlich rum und wir stehen blöd da mit diesem Thema „Zuhaushalten“.
Wäre mir, ehrlich gesagt, lieber gewesen.
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Wort in der Mitte Vesperkirche online: Guten Appetit!
Vesperkirche 2021 - MP3 Kuschel.mp3
Als Video und auf Youtube: Siehe unten.
"Wort in der Mitte" bei der Vesperkirche in Impressionen am 6.3.2021
Liebe Vesperkirchengäste, guten Appetit!
Sonst steh ich immer auf der Kanzel und seh Ihnen beim Essen zu, heute ist es mal andersrum. Gemeinsames Essen ist ja grade nicht möglich.
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Predigt: Bin ich's?
623_Predigt_Ivocavit_binichs.mp3
Herr, wer ist es?
Gerade noch hast du den Jüngern die Füße gewaschen.
Hast davon gesprochen, dass wir einander dienen sollen.
Und jetzt das.
„Einer von euch wird mich verraten.“
Herr, wer ist es?
Bin ich’s?
Könnte ich es nicht sein?
Bin ich’s denn nicht täglich, immer wieder,
durch mein Handeln, mein Reden?
Verrate ich nicht jeden Tag das, was du uns aufgetragen hast?
Andere lieben. Mich aufopfern für sie. Menschenfreundlich sein. Segnen, nicht fluchen.
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Predigt: Was geht's dich an?
622_Epiphanias2_21.mp3
Müde, ja verzweifelt sitzt der Pfarrer vor dem leeren Blatt, das seine Predigt werden soll. Die Worte sind ihm ausgegangen. „Sie haben keine Worte mehr!“, so hört er Maria rufen. Doch Jesus weist sie zurück: „Was geht’s dich an?“
Müde, verzweifelt sitzt das Krankenhauspersonal im Bereitschaftsraum. Das tägliche Leiden und Sterben auf der Intensivstation hat sie mürbe gemacht. „Sie haben keine Intensivbetten mehr!“ ruft Maria. Doch Jesus weist sie zurück: „Was geht’s dich an?“
Müde, verzweifelt sitzen Eltern mit ihren Kindern beim Homeschooling. Die eigene Arbeit bleibt liegen und doch können sie ihren Kindern nicht gerecht werden. „Sie haben keine Geduld mehr“, ruft Maria. Doch Jesus weist sie zurück: „Was geht’s dich an?“
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