Wort in den Tag: Gemeinsam

Oh Mann. Bin ich froh, wenn die Wahlen rum sind. Das ist echt anstrengend und nicht nur auf Social Media wird’s manchmal sogar beleidigend.

Echt, wollen wir in so einer Gesellschaft leben, in der wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen?

In meinem Heimatort hab ich was anderes erlebt. Da hat die eine Partei der anderen schon mal den Bauzaun fürs Banner aufgestellt, dafür wurde ihnen dann woanders geholfen. Die Kandidierenden besuchen sich gegenseitig auf Veranstaltungen. Und wenn Plakate beschädigt sind, richten sie nicht nur die der eigenen Partei wieder her.

Gemeinsam geht’s halt besser. Was nicht heißt, dass man manchmal nicht auch hart um eine Sache streiten muss. Hat Jesus auch gemacht.

Ich wünsch euch eine gute Wahl. Und dann, im Gemeinde- oder Stadrat: Menschen, die so gemeinsam für ihren Ort da sind.

Wort in den Tag: Zuhören

So, Endspurt, am Sonntag sind Wahlen und dann ist erst mal wieder Ruhe.

Wie immer vor Wahlen, geht es überall ganz schön hoch her. Die Emotionen kochen über. Partei A gegen Partei B. Und beide gegen C.

Wie wär’s, wenn wir auch in dieser aufgeheizten Phase einfach mal darauf hören, was der, die andere wirklich zu sagen hat? Vielleicht hat mein Gegenüber ja sogar mal Recht?

Ich fänd’s schön, wenn wir wieder mehr ins Zuhören und ins Miteinander kommen. Denn das ist Demokratie.

Ich wünsch euch ein offenes Ohr auch für die Argumente der Gegenseite. Und für euren Ort ein Wahlergebnis, das die Gemeinschaft und das Miteinander stärkt.

Wort in der Mitte bei der Vesperkirche: Christsein-Üben in der Vesperkirche

Wort in der Mitte bei der Vesperkirche Schweinfurt am 27.1.2026

Liebe Vesperkirchengäste, liebe Gastgeberinnen und Gastgeber!

Wer von Ihnen hat’s gestern in die Vesperkirche geschafft?

Und wer ist sicherheitshalber zu Hause geblieben?

Ich hoffe, Sie sind alle gut durch den Schneetag gekommen.

Ich musste gestern tatsächlich ein kurzes Stück mit dem Auto fahren. Gekommen bin ich ungefähr zwei Meter. Dann stand das Auto quer über der Straße, hing in den Spurrillen fest und es ging nicht mehr vor und nicht zurück.

Predigt beim MehrWegGottesdienst: Eine Kirche voller Samstage

Was willst du? Was soll ich für dich tun?

Boah ey. Was für eine Frage.

Ja, manchmal, da hast du diesen einen Wunsch.

Wenn dir was ganz Grundlegendes fehlt.

Trinken, Essen, Gesundheit,

ein Dach über dem Kopf.

Bei Bartimäus war’s klar:

„Dass ich sehen kann“.

Natürlich, das fehlte ihm am meisten.

Predigt beim Motorradgottesdienst: Gemeinsam unterwegs

Eine Sache spüre ich bei diesen Motorradgottesdiensten immer wieder. Und auch gleich werden wir das wieder gemeinsam spüren, wenn wir an unsere verstorbenen Freunde denken. Diese Ahnung: Mein Leben ist endlich. Ja, oft tun wir so, als würden wir selber ja nie sterben. Ohne mich kann das alles ja gar nicht weitergehen. Aber dann stehen wir hier, zünden Kerzen an, denken an Freunde, die uns verlassen haben.

Und dann kommt schon mal die Frage auf: Wie geht’s weiter? Ist da was nach dem Tod?

Der Schriftgelehrte in unser heutigen Geschichte, sicher ein ganz gescheiter Mensch, der möchte gerne eine ganz klare Rechnung haben. Sicherheit. „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“ 

Wahrscheinlich dachte er so was wie „Geh jeden Sonntag in die Kirche oder besser gesagt jeden Samstag in die Synagoge, zahl brav deinen Anteil für die Gemeinde, und dann passt das schon“. Wie so ein Parkscheinautomat: Hier gute Taten einwerfen – hier unten Parkschein für ewiges Leben entnehmen. Automat wechselt nicht, Kartenzahlung möglich. Irgendwie so.

Und was macht Jesus?

Wagenkirche: Selig sind die Barmherzigen!

Lieber Heiko, hier stehen wir wieder mit der Wagenkirche. Diese Woche fällt es mir schwer, Worte zu finden. So viele belastende Nachrichten auf einmal.

Verstehe ich. Vielleicht sollten wir mit der Bergpredigt beginnen.

Die Bergpredigt? Warum ausgerechnet die?

Sie war der Einstieg in die Predigt von Bischöfin Mariann Edgar Budde in Washington. Sie hat Donald Trump ins Gewissen geredet – und ihn ziemlich verärgert.

Wort in den Tag: Vesperkirche

Am Sonntag geht sie wieder los: Die Vesperkirche Schweinfurt von Diakonie und Kirchengemeinde St. Johannis.

Eine ganz wundervolle Atmosphäre herrscht da. Hunderte kommen mittags in die Kirche, werden an den Tisch geführt, essen gemeinsam, kommen ins Gespräch. Dazu gibt’s diakonische Hilfsangebote, Seelsorge und vieles mehr. Und das alles für 2 €, damit wirklich alle kommen können.

Wort in den Tag: Gottesdienst erleben

Mal ganz ehrlich: Wann waren Sie das letzte Mal in der Kirche? Also so richtig am Sonntag, Weihnachten zählt jetzt mal nicht.

Ja, ich geb’s zu: Die Gottesdienste waren in der Regel schon mal besser besucht. Und ja, manche waren – und sind – vielleicht auch wirklich nicht sooo prickelnd. Aber insgesamt glaube ich: Sie sind inzwischen viel besser als ihr Ruf!

Wort in den Tag: Halbfinale 2

Na, gestern abend Fußball geschaut? Heute geht’s gleich weiter! Wer wird wohl ins Finale einziehen? Welches Land holt sich den Pokal?

Ein schönes internationales Fest ist so eine Europameisterschaft. Das finde ich fast noch wichtiger als den Fußball. Die schottischen Fans zum Beispiel, deren Begeisterung so viele ansteckte. Das Video von dem Schotten, der nach dem deutschen Sieg die deutsche Nationalhymne auf dem Dudelsack spielte, ging durch alle sozialen Medien.

Vesperkirche: für Leib und Seele. Für alle.

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Seit Sonntag läuft sie wieder für zwei Wochen: Die Vesperkirche in St. Johannis Schweinfurt. Jeden Mittag gibt’s Essen, Kaffee und Kuchen für 1,50, damit sich es auch wirklich alle leisten können. Aber eben mehr als das: Begegnungen. Gastfreundschaft. Freundlichkeit. Zugewandtheit.