Wagenkirche: Schalom!

Wagenkirche am 8. Mai 1945 - "Shalom!" 

Schalom, lieber Heiko!

 Schalom, Ulli. Aber: wir sind doch hier nicht in Israel, wo man sich so begrüßt!?

Nein, du hast Recht, lieber Heiko. Wir sind mitten in Deutschland, auf dem Marktplatz hier in Schweinfurt. Die Sonne scheint, die Leute sind wieder unterwegs und können wieder einkaufen. 

 Ja, zum Glück ist wieder Leben in der Stadt. Das war ja gespenstisch die letzen Wochen. Die Stadt war fast wie ausgestorben, die Läden und Restaurants zu, einfach alles irgendwie unwirklich. 

Predigt: Weihnachten ist der Eingang der anderen Seite

Weihnachten ist der Eingang der anderen Seite.

Also nicht: Der Eingang AUF der anderen Seite, sondern der Eingang DER anderen Seite.

Ich habe angefangen, darüber nachzudenken. Was heißt das: Die andere Seite? Ist da wer, da drüben irgendwo?
Die andere Seite der Macht, wird vielleicht der eine oder die andere jetzt denken, der neue StarWars-Film lässt grüßen. Und so ganz verkehrt ist das nicht. An so vielen Stellen in unserer Gesellschaft sind die Fronten verhärtet. Menschen stehen sich nahezu unversöhnlich gegenüber. Man braucht nur „Greta“ zu sagen, und schon geht‘s los. Ziemlich schnell wird da klar, wer auf der einen und wer auf der anderen Seite steht. Schwarz-weiß. Schattierungen dazwischen werden kaum noch wahrgenommen. Entweder bist du dafür oder dagegen, differenziert wird da nicht mehr. Auf allen Seiten. Aber:

Weihnachten ist der Eingang der anderen Seite.

Für mich habe ich diesen etwas rätselhaften Satz so weitergesponnen: Weihnachten, das heißt: Alle sind willkommen bei Gott. Auch die, denen ich unversöhnlich gegenüberstehe. Auch die, die mich regelmäßig zur Weißglut treiben. An Weihnachten, an der Krippe, kommen wir zusammen. Die Konflikte sollen schweigen. Die Streitgespräche verstummen. Denn Gott selbst stiftet Frieden zwischen uns.

Weihnachten ist der Eingang der anderen Seite. 

An der Krippe kommen wir zusammen. Menschen, die sich unversöhnlich gegenüberstehen, hören alle den Gesang der Engel: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden!

Wagenkirche: Europa-Sisters #esc
Heiko Kuschel 17. Mai 2019 - 15:12

Wagenkirche am 17.5.2019

Na Ulli, hängst du morgen dann auch vorm Fernseher?

Wegen Fußball? Ja, auf jeden Fall werde ich die Sportschau oder später das aktuelle Sportstudio schauen. Wenn ich‘s schaffe, vielleicht sogar Bayern-Frankfurt bei einem Freund auf Sky.

Nein, nicht wegen Fußball. Ich meine abends, beim Eurovision Song Contest.

Ach, das meinst du. Das hab ich schon ewig nicht mehr geschaut … Da fehlt mir dann echt die Zeit dazu!

Wort in den Tag: Utopie

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Was lesen Sie gerne in Ihrer Freizeit? Welche Filme schauen Sie gern? Bei mir ist es ganz viel Science Fiction. Also so Geschichten mit Raumschiffen und fremden Lebewesen. Auch Perry Rhodan lese ich, jede Woche das neueste Heft. Morgen ist für diese Serie ein großer Tag: Band Nummer 3000 erscheint.

Wort in den Tag: Und Friede auf Erden!

Liebe Hörerinnen und Hörer!

„Und Friede auf Erden!“ Die Engel haben das gesagt, gesungen, vielleicht mehr engelhaft gesäuselt in der Weihnachtsgeschichte. Aber manchmal rufe ich das auch eher zornig und laut. Wenn sich die Kinder wieder wegen irgendwas zoffen. Wenn eine Diskussion völlig aus dem Ruder läuft, egal wo. Manchmal möchte ich das auch den Politikern auf der Welt ins Gesicht schreien. „Und Friede auf Erden!“

Wort in den Tag: Weihnachten - das ganze Jahr

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Steht er noch bei Ihnen zu Hause – der Weihnachtsbaum? Vermutlich ja. Als Kinder konnten wir uns überhaupt nicht vom Baum trennen, so dass unsere Eltern ihn manchmal bis Ende Februar stehen ließen und ihn dann heimlich häckselten, wenn sie sicher waren, dass die Nachbarn gerade nicht da waren, denn irgendwie war ihnen das auch wieder peinlich.

Wort in den Tag: Guter Vorsatz - Frieden suchen

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Na, wie sieht‘s aus mit Ihren guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Schon welche gebrochen davon? Oder sind sie alle noch fest und unverbrüchlich?

Vielleicht haben Sie sich auch gar nichts vorgenommen, weil Sie ja wissen, wie das alles so ist. Dass die guten Vorsätze ziemlich schnell wieder in Vergessenheit geraten und dann nur ein schlechtes Gewissen bleibt.

Wort in den Tag: Störendes Glockenläuten

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Immer wieder höre ich von Menschen, die neben einer Kirche wohnen, wie sehr ihnen dieses ständige Glockenläuten auf den Geist geht. Morgens, abends, mittags, ständig macht‘s bimbam in voller Lautstärke. Ja, kann ich irgendwie auch verstehen, ganz ehrlich. Und es scheint doch auch nicht mehr so wichtig zu sein wie früher, als die Kirchenglocken quasi die Zeitansager fürs ganze Dorf waren. 

Wort in den Tag: Jesus stört!

„Oh nee, schon wieder der von der Kirche. Will ich doch gar nicht hören. Das stört mich. Ich geh mal schnell nen Kaffee holen, bis der fertig ist.“

Ja, da haben Sie schon Recht, liebe Hörerinnen und Hörer: Diese Sache mit dem Glauben, die stört. Das, was Jesus alles gesagt hat, das kann unseren gewohnten Trott ganz schön durcheinanderbringen. So Dinge wie: „Liebt eure Feinde!“ oder einfach nur „selig sind die, die den Frieden suchen“.